Schnee

Bis zum Beginn der 2010er-Jahre gab es abwechselnd immer wieder Winter, die entweder wärmer oder kälter als das langjährige Mittel im Zeitraum 1981-2010 waren. Seit 2012 sind jedoch alle Winter im langjährigen Trend durchgehend wärmer: Gegenüber der vorindustriellen Zeit (vor 1882) liegen die Durchschnittstemperaturen in Deutschland im Winter heute 2,1 Kelvin höher. Dies hat gravierende Folgen für die Zahl der Frosttage und damit auch für Schneefall und den Erhalt der Gletscher: Im langjährigen Trend der Jahre 1951-2024 haben Winter heute 25,9 Frosttage weniger, die Jahre insgesamt gleichzeitig durchschnittlich 9 heiße Tage mehr.

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